Die Medienlandschaft steht im Umbruch und sucht nach neuen Monetarisierungskonzepten für den Weg aus der Krise. Beim fünften Social Media FORUM am 15. September 2009 diskutieren Experten und Medienverantwortliche über mögliche Monetarisierungskonzepte. Daneben stehen Erfahrungen aus aktuellen Community-Konzepten und Integrationsansätzen von Medien im Social Network Umfeld auf dem Programm.
Die Plätze für die Zukunft von Social Media werden jetzt verteilt. Führende Medienhäuser sichern sich über neuartige Aktivitäten im Web 2.0 bereits Themen, Traffic, Leser und Nutzer. Das Social Media FORUM zeigt anhand von relevanten Beispielen Wege für Medienhäuser auf, künftig auch im Social Web positioniert zu sein und Geld zu verdienen.
Ob kurzfristiges Strohfeuer oder stabiles Medienangebot hängt am Ende an der Refinanzierung der Angebote. BILD online und FAZ.net haben mit unterschiedlichen Modellen Wege in Richtung Transaktionen bzw. Paid Content im Social Web beschritten.
Medienhäuser die zusätzlichen Traffic nur über Google suchen, werden mittelfristig enttäuscht werden. Gerade mediale Themen werden zunehmend in aggregierenden Social Networks wie Facebook, Twitter und XING diskutiert. Diese Social Networks öffnen sich und bieten virale Effekte besonders für Medienmarken. WELT Online ist ein Vorreiter und berichtet von ersten Erfahrungen auf dem grenzenlosen Spielfeld der generischen Social Networks.
Fokussierte Communities haben viele Vorteile für Medien. Sie können viral werden und die Leserschaft stärker binden. Ihr Fokus ist interessant für Werbekunden. Dieser Weg ist naheliegend und noch lange nicht nachhaltig und umfassend beschritten. Er erfordert neue Skills und Fantasie seitens Redaktion, Objektleitern und Management.
